Berufsorientierungsabend fŸr Eltern und SchŸlerInnen der Klassen 8 und 9

 

Was soll ich werden? Reicht mein Schulabschluss fŸr eine duale Ausbildung in einem Betrieb? Soll ich mich schulisch weiterqualifizieren? Wenn ja, welche Fachrichtung bringt mich an der Berufsschule weiter? Oder ziehe ich unnštige Warteschleifen?

 

Um diese Fragen zu beantworten, hatte die Hauptschule Blomberg zu einem informativen Abend VertreterInnen  folgender Branchen eingeladen (Bild von li nach re, sitzend):

Bausektor (Hr. MŸhlenhof, MŸller Bau, LŸgde), Gastronomie (Hr. Steger, Burg/Hotel Blomberg), Industrie (Hr. Bessler, Phšnix Contact, Blomberg), Altenpflege (Fr. Schirrmeister, VHS Lippe-Ost), Handwerk (Fr. Fršbrich, BŠckerei Fršbrich, Barntrup), Fr. Abel (Lehrerin am Felix-Fechenbach-Berufskolleg, Detmold), Fr. Sprey (Berufsberaterin der Agentur f. Arbeit, Detmold), Fr. Ga§mann (†bergangscoach, Netzwerk Lippe, Detmold) und Fr. Grotevent (Berufswahlkoordinatorin, HS Blomberg).

WŠhrend Schulleiterin Frau Kšnig (li, stehend) auf die diesjŠhrigen frŸhen Bewerbungsfristen vor den Sommerferien fŸr eine Ausbildung in 2012 aufmerksam machte, stellten die Ÿbrigen BetriebsvertreterInnen die sehr unterschiedlichen Erwartungen an die SchulabgŠngerInnen heraus:

Fr. Schirrmeister betonte die ãkommunikative, menschliche SeiteÒ in der Altenpflege, eine ã5Ò in Mathematik sei nicht so tragisch. Dank der neuen Ausbildungsordnung kšnnten geeignete SchŸlerInnen ab Kl. 9 bereits mit der Ausbildung zur Altenpflegerhelferin beginnen. U.a. seien einschlŠgige Praktika Voraussetzung. Die persšnliche Eignung und TeamfŠhigkeit stellten Hr. MŸhlenhof, Fr. Fršbrich und Hr. Steger heraus: Auf dem Bau sind kšrperliche Eignung und Wetterfestigkeit unabdingbar, als BŠckerIn sollte man frŸh aufstehen kšnnen, zuverlŠssig und hygienebewusst sein und im Hotel ein freundliches Wesen haben, bereit sein, †berstunden zu machen und kšrperlich fit sein. ãWer die Welt kennenlernen mšchte, fŸr den sei der Beruf des Koches oder des Restaurantfachmannes genau richtigÒ, meinte Hr. Steger und verdeutlichte dies an seiner eigenen Berufsbiografie. Unser Kooperationspartner, Firma Phšnix Contact, betonte durch Hrn. Bessler den hohen QualitŠtsstandard ihrer Ausbildung und gab Beispiele fŸr fachliche, soziale und persšnliche Kompetenzen der zukŸnftigen Auszubildenden. Frau Abel vom Berufskolleg sah die weitere Beschulung relativ kritisch: ãNur wer mit einem festen Berufsziel  z.B. das Berufsgrundschuljahr besucht, hat Aussicht auf Erfolg!Ò Unsere Berufsberaterin Fr. Sprey unterstrich die elterliche Mitarbeit bei der Berufswahl, VermittlungsvorschlŠge der Arbeitsagentur werden im Anschluss durch die stete UnterstŸtzung unseres langjŠhrigen †bergangscoach Fr. Ga§mann in Bewerbungen umgesetzt.

Viele Fragen der Eltern und SchŸlerInnen konnten wŠhrend der sehr gut besuchten Veranstaltung beantwortet werden.

Es ist beabsichtigt, im 2-jŠhrigen Rhythmus diesen Berufsinformationsabend anzubieten.